Innovative Antriebe im SPNV

Innovative Antriebe im SPNV

BEG-Studie zur Wirtschaftlichkeit

Die Studie: Wie sind unterschiedliche Antriebstechnologien langfristig zu bewerten?
Die BEG hat die TU Dresden mit einer Studie zur technischen und wirtschaftlichen Bewertung von alternativen, emissionsarmen Antriebskonzepten für den bayerischen SPNV beauftragt.

Darin werden die Lebenszykluskosten zweiteiliger Triebzüge über 76 Jahre untersucht. Dies geschieht am Beispiel der etwa 100 km langen Strecke Dresden - Görlitz mit folgenden Antriebs- und Energieversorgungstechnologien:

  • Elektrotriebzug (erfordert 100% Elektrifizierung)
  • Dieseltriebzug
  • Dieselhybridtriebzug: Dieseltriebzug mit Batterie ohne und mit Nachladen aus der Oberleitung
  • Brennstoffzellentriebzug mit Batterien und Wasserstoff als Energieträger
  • Batterietriebzug mit Nachladung über Oberleitungen.

 

Ein Ergebnis der Studie: Wirtschaftlichkeit und Innovation sind vereinbar
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in der Regel bei dichten Takten eine Elektrifizierung in einer Gesamtbetrachtung langfristig wirtschaftlich ist. Des Weiteren können Triebzüge mit innovativen Antrieben wirtschaftlicher als Dieseltriebzüge sein, wobei sich dies nach jeweiliger Technologie hinsichtlich der Ausprägung unterscheide.

Bei diesem Ergebnis ist selbstverständlich zu berücksichtigen, dass Studien keine Ausschreibungsergebnisse vorwegnehmen können. Die Wirtschaftlichkeit einer Lösung zeigt sich letztendlich erst im Wettbewerb.

KCW berät derzeit einige Aufgabenträger zu möglichst innovativen, umweltfreundlichen Fahrzeugen im ÖSPV und SPNV. Im SPNV beraten wir etwa gerade die NAH.SH bei der Beschaffung von innovativen Triebzügen.