Vergabestrategie S-Bahn Hamburg

Vergabestrategie S-Bahn Hamburg

Kunde

Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Zeitraum

2009

Unsere Aufgabe
Bisher wurde die Verkehrsleistung der S-Bahn Hamburg GmbH direkt vergeben. Die Schnellbahn umfasst jährlich 12,7 Millionen Zug-Kilometer. 700.000 Fahrgäste nutzen die 6 Linien pro Tag. Ebenso wie in Berlin ist Hamburg ein Gleichstromnetz, was besondere Fahrzeuge erfordert.
Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) klärten wir grundsätzlich, welche Art der Vergabe für den neuen Verkehrsvertrag ab 2018 unter Betrachtung aller relevanten Aspekte für die FHH vorteilhaft ist.
Das Gutachten bewertete verschiedene Varianten unter besonderer Berücksichtigung rechtlicher, wirtschaftlicher und organisatorischen Anforderungen. Der Fokus lag auf betrieblichen Engpassressourcen, den nötigen Spezial-Fahrzeugen und Werkstattstandorten.

Unsere Leistungen (Auswahl)
Unser Gutachten gab Antworten auf die Fragen:

  • Fahrzeuge: Wie werden Fahrzeuge beschafft, wie können sie übergehen, welche Arten der Finanzierung sind denkbar und sinnvoll?
  • Instandhaltung: Welche Werkstätten sind vorhanden, wo gibt es mögliche Alternativ-Standorte, wie können Werkstätten übergehen?
  • Netz & Betrieb: Wie sind Synergieeffektive juristisch und ökonomisch zu bewerten?
  • Marktvergleich: Welche Erfahrungen mit Wettbewerbsverfahren bei S-Bahnen bestehen?
  • Vertragsarten: Ist ein Brutto-/Netto- oder ein Anreizvertrag sinnvoll?
  • Vergabeverfahren: Welche Anforderungen stellen die verschiedenen Vergabevarianten an die Ressourcen (Personal, Kosten und Zeit)?

Im Ergebnis erhielt der Auftraggeber eine Zusammenstellung der Vor- und Nachteile verschiedener Vergabeverfahren sowie konkrete Handlungsansätze.