EU-Lärmstudie

EU-Lärmstudie

Kunde

EU Kommission Generaldirektion Verkehr

Zeitraum

2008 - 2009

Unsere Aufgabe
Schienenlärm gilt als eine zentrale Achillesferse des Bahnverkehrs. Vor allem Güterwagen mit Graugussbremssohlen stellen ein erhebliches Problem dar. Zwar lässt sich das Rollmaterial in der Regel auf leise Verbundstoffbremssohlen umrüsten, jedoch fehlen bislang ökonomische Anreize für die Akteure.
Im Auftrag der EU-Kommission hat KCW gemeinsam mit Steer Davies Gleave und der TU Berlin untersucht, wie unter den gegebenen Rahmenbedingungen des europäischen Schienengüterverkehrsmarktes ein lärmabhängiges Trassenpreissystem (laTPS) implementiert werden kann. Damit soll ein Anreiz für Wagenhalter gesetzt werden, ihre Güterwagenflotte auf leise Bremstechniken umzurüsten.

Unsere Leistungen (Auswahl)

  • Analyse des europäischen Schienengüterverkehrsmarktes mit Fokus auf die Charakteristika des Fahrzeugmarktes (Wagenhalterschaft Güterwagen) und Aufbereitung der Marktstrukturen und Geschäftsmodelle in den Mitgliedstaaten
  • Erarbeitung eines Überblicks über die europäischen Trassenpreissysteme sowie existierende Anreizsysteme zur Lärmminderung im Eisenbahngüterverkehr
  • Entwicklung eines Anreizmodells zur Förderung der Umrüstung lauter Güterwagen auf leise Bremssohlen
  • Kostenmodellierung von Anpassungsmaßnahmen der Güterwagenflotte zur Lärmreduktion, z. B. Szenarienbetrachtung von Umrüstraten
  • Folgenabschätzung bei Trassenpreisveränderungen (räumlich, zeitlich), auch hinsichtlich der intra- und intermodalen Wettbewerbssituation im Schienengüterverkehrsmarkt
  • Gespräche mit Akteuren (z. B. Eisenbahnverkehrsunternehmen, Infrastrukturbetreibern, Wagenhaltern, Verbänden) sowie Beteiligung an einem Fachworkshop in Brüssel